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Der Himmel so blau – die Seele bleibt grau?

Veronika der Lenz ist da…..Alle leben wieder auf, wenn der Frühling ist Land zieht – jedoch nur „fast alle“. Für Menschen mit Depressionen scheint diese Jahreszeit besonders leidvoll zu sein. Jedes Jahr berichten Psychiater und Psychologen davon, dass sie während der ersten warmen Monaten wesentlich mehr zu tun haben als sonst. Die Zahl akuter Depressionen steigt an und betreffen Menschen jeden Alters. Dabei könnte man doch annehmen, dass die steigenden Temperaturen und die zunehmende Sonnenscheindauer auf Depressionen einen positiven Effekt haben. JEDOCH: Das Gegenteil ist der Fall – mit den Temperaturen steigt auch der Leidensdruck vieler Depressiver. Fachleute sprechen von einem „Frühsommer-Gipfel“. Nicht der düstere November oder Dezember ist die gefährlichste Zeit, sondern der Frühling. Generell können wir genau dann eine Zunahme und Verschlimmerung depressiver Erkrankungen beobachten, mit Ausnahme der leichteren Depressionen, die auf Lichtmangel beruhen. Mediziner und Psychologen beleuchten schon seit längerem mögliche Einflussfaktoren. Sie haben bisher aber lediglich eine schlüssige psychologische Hypothese aufgestellt: Im Herbst und Winter leben die Menschen im Allgemeinen zurückgezogener, im Frühling gehen sie wieder mehr aus sich heraus, die Lebensfreude steigt. Eine Ursache für diesen Trend zum Stimmungstief ist vermutlich, dass der vorausgegangene Winter an den Reserven eines Biostoffes gezehrt hat, dessen Bildung von den Sonnenstrahlen abhängt: Vitamin D (in Tropfen- oder Tablettenform in Ihrer Apotheke erhältlich). Nicht nur, dass die Tage im Winter kürzer sind-durch die wettergemässe Kleidung werden maximal Gesicht und Hände von der Sonne bestrahlt, mit der Folge: Der Vitamin-D-Pegel geht in den Keller und erreicht im beginnenden Frühjahr einen Tiefpunkt. In der Folge können dann auch die Stimmung und die kognitiven Leistungen absacken.

ALSO: Ab nach draußen, an die frische Luft! So vielfältig die potenziellen Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit, so vielfältig sind auch die möglichen Gegenmassnahmen. Hilfreich sind Freiluft- und Ausdauersportarten wie Joggen oder Radfahren. Auch Kneipp Anwendungen verbessern die Anpassungsfähigkeit des Körpers. Bleibt die Frage, ob man der Müdigkeit nicht einfach dadurch begegnet, indem man besonders viel schläft?

Hier darf ich meine liebe Freundin, Frau Dr. Monika Gruden zitieren «Wer den Schlaf künstlich in die Länge zieht, riskiert, dass er sich noch erschöpfter und abgeschlagener fühlt.» Außerdem verstärkt Schlaf-Überdosierungen die Neigung zur Depression.

Professionelle Hilfe bekommen Depressive und Angehörige dabei bei niedergelassenen Fachärzten, beim Psychosozialen Notdienst oder in den Apotheken – indem Sie an professionelle Stellen weitergeleitet werden.

WENDEN SIE SICH EINFACH AN IHRE ADLER APOTHEKERINNEN
Ihre Dr.Eva Rosian


 

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